Neuigkeiten von der Zukunft Personal 2009
Diese Woche besuchen wir an mehreren Tagen die Zukunft Personal 2009, Europas größter Fachmesse für Personalmanagement und bringen die neusten News und Trends mit nach Hause.
Natürlich wollen wir alles Spannende mit unseren Blog-Lesern teilen. Aus diesem Grund haben wir einige Experten zum Thema “Karrierebeschleunigung mit Hilfe von Social Media” sowie “Zukunftsausblick auf den Recruiting-Markt” befragt.
Entstanden sind eine Reihe von interessanten Interviews, die wir in den nächsten Wochen peut a peut veröffentlichen werden. Also, reinschauen lohnt sich.
Übrigens kamen unsere neuen “Online Personalberater” T-Shirts auf der Messe sehr gut an.
Neues talential T-Shirt
Obama gibt Karriere-Tipps
Wer im letzten Jahr Barack Obamas Wahlkampf verfolgt hat weiß, dass Obama seine junge Anhängerschaft vor allem mit Einsatz von Social Media Anwendungen wie twitter, Facebook und co. begeistert hat. Im Rahmen seiner Rede zum Thema Bildung gab er den Schülern der Wakefield High School in Arlington, Virginia Karriere-Tipps und warnte vor der unkontrollierten Informationsverbreitung auf Facebook.
“Wer später Präsident der USA werden möchte, sollte genau aufpassen, was er heute bei Facebook postet,“ warnte Präsident Obama die Schüler. “Wer jung ist, macht Fehler und einige Dummheiten.” Der Präsident betonte, dass man im YouTube-Zeitalter vorsichtig sein müsse, weil später alles wieder herausgekramt werden würde.
Doch nicht nur wer Präsident der USA werden möchte sollte vorsichtig sein, was er in Social Networks postet. Eine im Juni veröffentlichte Studie der Internetseite careerbuilder.com ergab, dass 45 Prozent der Arbeitgeber Online-Netzwerke für die Überprüfung der Bewerber nutzen. Vor allem Facebook dient oft als Recherchegrundlage.
In seiner Rede erklärte Obama des Weiteren, dass Schulausbildung, Hausaufgaben und Aufmerksamkeit wesentliche Erfolgsfaktoren darstellen. Ein großes Interesse und Begeisterung seien auch entscheidende Erfolgskriterien. Im gleichen Atemzug verwies Obama auf Microsoft-Gründer Bill Gates. “Die meisten Geschäftsleute, die ich kenne, die erfolgreich sind, sind begeistert von ihren Ideen und Produkten. Geld ist dabei nur ein Nebenprodukt. Ihr solltet mit jemandem wie Bill Gates reden, der war von Computern fasziniert und das war auch alles woran er dachte.“
Recruitment 2.0 – Die Deutsche Bahn und Ihre HR-Twitter-Soap

Es ist zwar schon eine Woche her, aber wir finden es immer noch eine tolle Aktion, so dass wir gerne darüber schreiben. Am 1. September wurden DBINGOo und DBINGa vorgestellt. Dabei war aber nicht von einer Bank mit Löwen-Logo die Rede, sondern von zwei Hauptdarstellern der frisch gestarteten Deutsche Bahn “Twitt-Soap”.
Robindro Ullah – verantwortlich für das Hochschulmarketing der Deutschen Bahn – erklärt in einem Gastkommentar auf dem Personalmarketing-Blog ausführlich, warum sich die Deutsche Bahn für diesen unkonventionellen Weg entschieden hat. So heißt es unter anderem:
Eine unserer größten Herausforderungen im Recruiting ist es, den Bewerbern möglichst anschaulich zu vermitteln, was sie eigentlich erwartet, wenn sie sich auf die DB einlassen. Der Irrglaube, bei der DB arbeiteten ausschließlich Schaffner, ist auch heute noch weit verbreitet und soll nun unter anderem mit der Twittsoap angegangen werden.
Die fiktiven Charaktere DBINGa und DBINGo zwitschern über ihre täglichen Tätigkeiten bei der DB im Rahmen eines dualen Studiums. Dies geschieht textlich, aber auch unter Zuhilfenahme von Bildern (twitpics) und Videos (qik). Da Twitter die Informationslänge bekanntermaßen auf 140 Zeichen beschränkt, werden tiefergehende Informationen auf der Facebook Fanpage bereitgestellt.
Unsere Meinung: Glückwunsch der Deutschen Bahn zu dieser kreativen Idee. Wir glauben zwar nicht, dass mit diesem Ansatz die Zielgruppe – also Ingenieure – in der Breite erreicht werden. Die Deutsche Bahn als spannenden und innovativen Employer Brand wird diese Aktion aber sicherlich stärken. Dafür werden schon allein die Umsetzung und die Gespräche über diese Idee sorgen. Wir werden auf jeden Fall die Soap verfolgen und sind gespannt wie sie ausgeht.
Einen Kommentar dazu gibt es auch auf dem eAssessment, Self Assessment und Employer Branding Blog.
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