Jeff Bezos, Gründer von amazon.com, gibt seinen Karriere-Tipp

6. August 2010 - 15:16 Uhr

Jeff Bezos, Gründer und Präsident von amazon.com, spricht in seiner Rede zu Ehren der Absolventen seiner ehemaligen Universität Princeton über Entscheidungen im Leben und ihre zukünftige Karriere.

“One day you’ll understand that it’s harder to be kind than clever (…) Cleverness is a gift, kindness is a choice. (…) And will you take pride in your gifts or pride in your choices?”

Doch was genau macht einen Menschen nun aus? Seine Entscheidungen? Seine Gefühle oder seine Charakterzüge? Mehr verraten wir nicht. Schaut euch das Video selbst an, es lohnt sich sehr !

Nach einer Einleitung beginnt die Rede von Jeff Bezos ab Minute 6.

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Experten-Interview (Teil 2): Gero Hesse von Bertelsmann über Social Media und Personal Branding als Professional

17. Mai 2010 - 16:48 Uhr

Gero Hesse hat Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Marketing, Organisation und Führung studiert und ist nach seinem Abschluß als Diplom-Kaufmann in der accenture Unternehmensberatung im Bereich Change Management eingestiegen. Dort sammelte er als Berater erste Erfahrungen im Kontext Internet Recruiting. Seit dem Jahr 2000 arbeitet Gero Hesse bei der Bertelsmann AG und ist dort als Senior Vice President für die Themen HR IT Systeme, interne Personaldienstleistungen, Betriebliches Gesundheitsmanagement sowie Employer Branding verantwortlich. Für Bertelsmann verantwortet Gero Hesse die Personalmarketing-Initiative „Create Your Own Career“, die in 2009 mit dem „HR Alliance Award“ sowie mit dem „Personalwirtschaftspreis“ ausgezeichnet wurde. Gero Hesse ist ehrenamtlicher Vorstandssprecher des DAPM (Arbeitskreis Personalmarketing),  Experte für Human Resources beim Personalmarketing-Dienstleister embrace und Betreiber von saatkorn, ein Blog über Social Media und Personalmarketing.

Der 2. bzw. dieser Teil des Experten-Interviews richtet sich an Fach- und Führungskräfte. Der 1. Teil hingegen an Personaler.

Facebook ist mit mittlerweile über 450 Mio. Nutzern DIE Plattform im Internet. Kein Wunder, dass mittlerweile viele Firmen dort eine Fanpage haben und auf Facebook aktiv sind. Viele Nutzer sind verunsichert, ob ihre Nachrichten/Kommentare von einem potenziellen Arbeitgeber gelesen werden (können). Ist die rein private Nutzung von Facebook Vergangenheit?

Gero Hesse: Das hängt stark davon ab, wie die Nutzer selbst mit dem Medium umgehen. Ich selbst kann nur einen persönlichen Tip geben: wenn ich nicht möchte, dass bestimmte Daten, Bilder oder Informationen von mir öffentlich werden, sollte ich selbst entsprechend restriktiv damit umgehen. Facebook bietet ja durchaus die Möglichkeit, bestimmte Daten nur bestimmten Zielgruppen frei zu geben.

Wie soll ich als Nutzer mit dem Trend der Vermischung von Beruflichem und Privatem in sozialen Netzwerken umgehen?

Gero Hesse: Das ist eine rein subjektive Entscheidung. Ich selbst akzeptiere die Vermischung. Wer aber nicht möchte, dass die Informationen sich mischen, sollte entsprechend seine eigenen Daten nur den jeweils relevanten Zielgruppen (beruflich oder privat) frei geben. Es wird spannend sein, zu sehen, ob hieraus nicht mittelfristig eine gewisse Zurückhaltung dem Thema Social Media gegenüber resultiert. Für manche Zielgruppen kann ich mir dies durchaus vorstellen.

Vor diesem Hintergrund stehen Mitarbeiter zunehmend vor dem “Problem”, dass ihre Chefs sie auf Facebook hinzufügen. Aber vielleicht wollen sie das gar nicht. Wie sollen die Mitarbeiter Deiner Meinung nach damit umgegangen werden? Wie handhabst Du als Führungskraft dieses Thema?

Gero Hesse: Ich selbst gehe mit dem Thema ganz locker um. Und dies kann ich auch umgekehrt allen Personen nur raten: lasst Euch dort hinzufügen, wo es für Euch – aus welchem Grund auch immer – Sinn macht. Und dort, wo ein gewisses Störgefühl da ist, sollte man auch dazu stehen und nicht „Zwangsfreundschaften“ eingehen.

Eine überraschende Erkenntnis aus unserer Social Media Studie, die wir bei Studenten durchgeführt haben ist, dass Studenten durchaus Interesse an offiziellen Unternehmensinformationen und Stellenanzeigen haben. Wir hätten den Wunsch nach “authentischen” Informationen wie Insider- oder Mitarbeiter-Informationen höher eingeschätzt. Habt Ihr Auswertungen dazu, welche Informationen die Fans oder Nutzer (bei Bertelsmann) interessiert?

Gero Hesse: Meiner Meinung nach ist das ein Mix aus beidem. Wir haben das nicht empirisch analysiert, sondern entwickeln unsere Inhalte derzeit stark aus dem Bauch heraus und aus dem Feedback unserer Nutzer . Im Social Media Kontext ist das Thema Authentizität immer wichtig. Für mich macht ein guter Mix aus Fakten, Insider-Informationen, Tips und echten Testimonials den Erfolg aus. Möglicherweise werden wir dieses Thema dann näher beleuchten, wenn wir mit dem Feedback, welches wir bekommen, nicht mehr zufrieden sind. Aktuell sehen wir hier aber keinen Handlungsbedarf.

Was glaubst Du wird vor dem Hintergrund von dem rasanten Wachstum von Facebook mittelfristig aus StudiVZ?

Gero Hesse: Gute Frage und ohne Glaskugel schwer zu beantworten. Facebook hat – spätestens dann, wenn Schüler und Studenten das erste Mal für ein Praktikum im Ausland waren – einfach den immensen Vorteil der Internationalität. Dennoch wird es zumindest aus meiner Sicht auch weiterhin den Bedarf für rein nationale, regionale oder lokale Netzwerke geben.

Social Media ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Ist die Erfahrung in dem Bereich mittlerweile auch ein Einstellungskritierium bei Unternehmen?

Gero Hesse: Ich kann hier nur für Bertelsmann sprechen. Sicherlich gibt es bei uns Jobs, für die Erfahrung in und mit Social Media Grundvoraussetzung sind. Gleichzeitig gibt es aber natürlich auch eine Vielzahl von Jobs, die lediglich indirekt von einer Social Media Kompetenz eines Bewerbers profitieren. Ich würde hier als Bewerber davon ausgehen, dass – ähnlich wie es empfehlenswert ist, eine Kompetenz in der Anwendung gewisser Computerprogramme mitzubringen – eine grundlegende Kompetenz im Umgang mit Social Media schon als gewinnbringend angesehen werden wird.

Rätst Du Kandidaten sich eine Personal Brand aufzubauen und aktiv über Social Media zu pflegen?

Gero Hesse: Der Aufbau eines Netzwerkes über Social Media ist aus Kandidatensicht dann eine sinnvolle Angelegenheit, wenn es nicht nur um das reine Sammeln von Kontakten, sondern um den Aufbau eines echten Netzwerkes geht. Hier sind meiner Meinung nach zu viele Personen einfach auf der „Jagd“ nach Kontakten, Followern oder „Freunden“. Oft gilt hier: weniger ist mehr. Der Aufbau einer Personal Brand ist dann sinnvoll, wenn diese Brand kein reiner Selbstzweck ist, sondern damit eine Kompetenz in bestimmten berufs- oder karriere-relevanten Kontexten hergestellt werden kann. Eine Marke als reiner Selbstzweck ist nicht ausreichend. Auch hier gilt: der Inhalt muß stimmen und wenn mittels einer Brand Kompetenz in einem relevanten Fachgebiet ausgestrahlt wird, sehe ich dies sehr positiv.

Was kannst Du Fach- und Führungskräften an Karriere-Tipps geben, um im Social Media Zeitalter Karriere zu machen?

Gero Hesse: Keine spezifischen Social Media Tips, sondern: sei Du selbst und habe Spaß an dem, was Du machst.

Gero, nochmals vielen Dank für diese beiden spannenden Interviews und weiterhin viel Erfolg !

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HR-Trends gefragt: Was sind die Online-Recruiting Trends? HR-Experten geben Antwort

5. Februar 2010 - 13:42 Uhr

Neben den Social-Media Karriere-Tipps haben wir auf der Zukunft Personal HR-Experten ebenso nach Online-Recruiting Trends gefragt. Michael Lazik (Director Central Europe von Stepstone Solutions GmbH Sales),  Dr. Volker Teschke (Geschäftsführer der Jobwiwi GmbH), Sabine Schneppenheim (OTS GmbH), Irina Green (AgeCon Ltd. & Co. KG) und Matthias Olten (Leiter Stellenmarkt von Kalaydo GmbH & Co. KG) geben Antworten auf die Frage wie Unternehmen in 3-5 Jahren rekrutieren.

Das Online-Recruiting bzw. E-Recruiting etabliert sich zu einem festen Recruiting-Kanal für Unternehmen. Das trifft insbesondere für kleine mittelständische Unternehmen zu, bei denen aktuell eine Vielzahl das Internet noch nicht in der Breite erschlossen haben. Die Print Stellenanzeigen werden zunehmend durch Print Employer Branding bzw. Image Anzeigen ersetzt. Die Stellenanzeigen selber werden dann nur noch online veröffentlicht. Ebenso spielen in Zukunft eine fragmentierte und somit fokussierte Zielgruppen-Ansprache und das Netzwork-Recruiting eine große Rolle, denn der War for Talents wird (zunehmend) Realität.

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HR-Trends gefragt: Social-Media Karriere-Tipps für Fach- und Führungskräfte

3. Februar 2010 - 16:44 Uhr

Vor dem Hintergrund unserer Prognose “Social Media Recruiting 2010″ geben HR-Experten in einem kurzen Interview Fach- und Führungskräften Karriere-Tipps im Social Media Zeitalter. Es sprechen Michael Lazik (Director Central Europe von Stepstone Solutions GmbH Sales),  Dr. Volker Teschke (Geschäftsführer der Jobwiwi GmbH) und Matthias Olten (Leiter Stellenmarkt von Kalaydo GmbH & Co. KG).

So raten die HR-Experten, “sich vorsichtig im Internet darzustellen”. Es sollte ein stimmiges und von einem selber gewünschtes Bild entstehen. Private Partybilder könnten daher nicht vorteilhaft sein. Denn Spuren im Internet bleiben ein ganzes Leben lang. Zudem führen auch Personaler in den üblichen Social Media Kanälen Background Checks durch.

Im Rahmen unserer Serie “HR-Trends” gibt es auf unserem Blog noch weitere spannende Interviews.

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Meine Zeit als Praktikantin bei Talential

16. Dezember 2009 - 12:08 Uhr

Eigentlich habe ich mir geschworen nach dem Studium keine Praktika mehr zu machen. Ich war eher daran interessiert entweder mein Studentenleben durch ein Masterstudium weiterzuführen oder endlich in der Arbeitswelt Fuß zu fassen. Wie es dann nun mal nach dem Erststudium ist, hing ich ein paar Wochen planlos in der Luft und wusste nicht genau, wie meine nächsten Schritte aussehen sollten. So kam es dann, dass ich mich spontan bei Talential als Praktikantin für die Bereiche „Marketing & Business Development“ bewarb. Nach einem Telefoninterview und dem persönlichen Bewerbungsgespräch konnte ich die Team-Mitglieder von mir überzeugen, was vor allem an der Offenheit und Ungezwungenheit unserer Gespräche lag.

Meine ersten Tage

Ich finde es generell wichtig, dass sich Firmen, die sich für den Einsatz von Praktikanten entscheiden, vor allem zu Beginn genügend Zeit für Orientierungshilfen und Feedbacks nehmen. Zum Glück war das hier bei Talential genau der Fall. Am ersten Tag setzte ich mich mit jedem Team-Mitglied zusammen und jeder stellte mir seinen Aufgabenbereich vor und in welchem Umfeld er sich bewegte. Außerdem wurPICT0005de mir die generelle Arbeitsweise (welche Tools genutzt wurden, wie die Organisationsstrukturen aussahen) erklärt. Voller Erst-Tags-Aufregung und neuer Informationen beendeten wir meinen ersten Tag mit einer Wii-Grill Session auf der großartigen “Pool”-Terrasse des Büros. Ja richtig gehört…und das in der Kölner Innenstadt!

Wer kocht am besten?

Anfangs musste ich mich daran gewöhnen, dass wir jeden Tag gemeinsam zu Mittag aßen. In dieser Form hatte ich das noch nicht erlebt. Doch mir wurde meine Skepsis schnell genommen, als ich am Ende meiner ersten Woche merkte, dass jeder im Team ein einwandfreies Mittagessen zustande bringen konnte. Das Highlight war natürlich das Eis zum Nachtisch, auf das wir in den Sommermonaten natürlich bestehen mussten. Ganz nach dem Motto „Mitarbeitermotivation fördern“ :)

Was ich mitnehme

Viel Eigenständigkeit, Motivation und  Freude am Arbeiten. Dadurch, dass ich die Möglichkeit hatte an eigenen Projekten zu arbeiten, die genau auf meine Interessen abgestimmt waren, konnte ich mich kreativ entfalten. Ob es das Schreiben von Blog-Artikeln, das Drehen und Erstellen von Messefilmen oder die Entwicklung und Implemetierung verschiedener Online-Marketing Strategien war. Aus jedem Projekt nahm ich viele wertvolle „Lessons Learned“ mit, welche ich in dieser Form aus der Studien-Theorie nie hätte erfahren können. Zu guter Letzt habe ich tolle Menschen kennen gelernt, die unterschiedlicher in ihrer Denkweise nicht hätten sein könnnen. Aber das genau hat uns als Team immer wieder inspiriert und für viel und feurigen Unterhaltungs-Stoff gesorgt. :)

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Karriere-Tipps: Aufgepasst Weihnachtsfeier, Finanzkrise animiert, Nerd-Test, coolster Job der Welt, schlechte Kündigung

7. Dezember 2009 - 17:25 Uhr

Zum Wochenstart wieder eine Übersicht über ein paar interessante Beiträge der letzten Woche. Diesmal konzentrieren wir uns ausschließlich auf das Thema Karriere.

Advent, Advent ein Lichtlein brennt – In den meisten Unternehmen gibt es diese oder spätestens nächste Woche eine Weihnachtsfeier. Ein paar Tipps was Sie auf der Weihnachtsfeier tunlichst unterlassen sollten.

Eindrucksvolle Animation der Arbeitslosigkeit - Das die Finanzkrise vor allem in Amerika deutliche Spuren hinterlassen hat, ist keine Neuheit. Aber in welchem Maße dies geschehen ist visualisiert die folgende Grafik signifikant. Beeindruckend und erschreckend zugleich.

Coolster Job des Winters – Sie können Snowboarden oder Skifahren, mit der Kamera umgehen und sind Web 2.0 affin? Dann hat BMW vielleicht den richtigen Job für Sie.

Lichtes Haar, Hornbrille und viel mathematische Intelligenz – Bin ich ein Nerd? Beantworten Sie 9 Fragen und finden Sie es im  Nerd Test von Zeit Online heraus. Sie werden überrascht sein für welche Abkürzungen WTF und RTFM stehen.

Wie man nicht kündigen sollte – Wer kennt das Beispiel nicht: Erst dem Chef den Papierkorb über den Kopf stülpen und hinterher feststellen, dass man doch nicht alle 6 Richtige im Lotto hatte. Auch auf diesem Wege sollte man lieber nicht kündigen.

Wettbewerb belebt das Geschäft…nicht – Diese Aussage haben jetzt zwei Forscher der University of Haifa herausgefunden. Egal ob Schüler, Studenten oder Verkäufer: Je mehr Wettbewerber, desto geringer die Motivation und Leistung.

Sie wissen, dass Sie andere langweilen, wenn… – Manchmal sollte man sich auch mal Gedanken machen wie man nach außen hin wirkt.  Und was hat eigentlich ein V und ein U in diesem Zusammenhang zu bedeuten? Eine kurze Check-Liste.

Virale Videos aus dem Krankenhaus. Uns gefällt wie Krankenhausmitarbeiter Formationstänze absolvieren. Vor allem weil es auch noch für eine gute Sache ist (Kampf gegen Brustkrebs) :-) Das Video ist unterlegt mit dem Hit Song “Down” von Jay Sean.

Einen schönen Start in die Woche.

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HR-Trends thematisiert: Die Branchen der Zukunft

19. November 2009 - 19:31 Uhr

“Was sind die Branchen der Zukunft?” ist eine Frage, die uns häufig gestellt wird. Daher gibt es hier im Rahmen unserer Serie HR-Trends unsere Einschätzung.

Maschinen- und Anlagenbau

Diese Branche hat die Krise stark erwischt, aber dennoch werden die Innovationsführer wieder Auftrieb bekommen, insbesondere in den Bereichen Nanotechnologie und elektrische Antriebstechnik aber auch Hersteller von Off-Shore-Windkraft-Anlagen.

Für deutsche Ingenieure sind die Wachstumsmärkte der Zukunft auch die rohstoffreichen Länder in Afrika (z.B. Angola). Sie haben einen hohen Investitionsbedarf, so z.B. in der Infrastruktur und bei Kraftwerken. In diesen Ländern ist aber China bereits gut positioniert.

Regenerative Energie

windkraftraeder

Der Bedarf nach regenerativen Energien ist vor dem Hintergrund des Klimawandels und der Ressourcenknappheit offensichtlich. Das haben auch USA und China mittlerweile erkannt. Wahrscheinlich sind dennoch für die nachhaltige Nutzung regenerativer Energien einige Hürden zu überwinden, allerdings ist ein weiteres Wachstum dieser Branche sicher. Davon profitieren Anlagenbauer und Dienstleister für Windkraft-, Wasserkraft-, Sonnenkraft- und Erdwärmeanlagen (s. auch oben). In Bezug auf Erdwärme gewinnt auchdie Bauindustrie und Baustoffzulieferer an Zuwachs. So schätzt die Deutsche Bank Research das Volumen für den Wohnungs- und Gewerbebau im Bereich Erdwärme bis 2030 auf 25 Milliarden Euro.

Zudem sind wir gespannt wie sich das Groß-Projekt Desertec entwickelt. Einen guten Artikel zu “Das Gold der Wüste” hat die Zeit verfasst.

Weiße Biotechnologie

Weiße Biotechnologie ist die “Verwendung der Werkzeuge der Natur in der industriellen Produktion” (s. Wikipedia). Beispiele sind die Herstellung von Insulin durch transgene Bakterien (bisher aus den Bauchspeicheldrüsen von Schweinen), von Kraftstoffen aus Biomasse, von Antibiotika und von Impfstoffen. Die Herstellungsprozesse werden durch weiße Biotechnologie stark vereinfacht. Aus diesem Grund wird der aktuell noch vergleichsweise kleine Markt stark an Bedeutung gewinnen.

Medizintechnik medizintechnik

Es gibt sind drei wesentliche Treiber für das zukünftige Wachstum der Medizintechnik. Erstens, die Bevölkerung in den Industrieländern altert und hat daher eine wachsende Nachfrage nach Gesundheitsleistungen. Zweitens besitzt diese Branche eine starke Innovationskraft. Drittens, das Thema Gesundheit ist ein aktueller Mega-Trend.

Pharma

Von den Treibern der Medizintechnik profitiert auch die Parma-Branche. Die starke Innovationskraft zeigen auch die Zahlen: So gingen laut einer Studie vom Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) ca. 13% des Umsatzes in 2008 in die Forschung & Entwicklung.

Online-Industrie und E-Commerce

Der Online-Markt wird weiterhin überdurchschnittlich wachsen. Mittlerweile ist jedem Verlag und jedem Versandhaus klar, dass traditionelle Geschäftsmodelle durch das Internet bedroht sind bzw. sich deutlich verändern müssen, um zu bestehen. Die Verschiebung betrifft kreative Güter (Informationen, Bücher, Filme, Musik), Entertainment (Spiele, Kino) und nahezu alle Bereiche des Handels (insbesondere für wenig erklärungsbedürftige Produkte).

Zudem werden klassische “Maklergeschäfte” (z.B. für Immobilien, Finanz-Dienstleistungen, Personalbeschaffung) zunehmend in die Online-Welt übertragen und durch effizientere Methoden wie z.B. Marktplätze abgelöst. Dadurch werden Geschäftsmodelle aussterben, sich wandeln und ganz neue entstehen.

Sehen Sie noch weitere Wachstumsbranchen? Wir freuen uns über Ihre Kommentare.

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HR-Fundgrube: Perfekte Bewerbung, Neues vom Arbeitsmarkt, War for Talents, Twitter-Listen, Employer Branding Studien

16. November 2009 - 13:23 Uhr

Unsere HR-Fundgrube diesmal wieder zum Anfang der Woche. Hier finden Sie spannende Karriere- und Recruiting-Tipps, die wir lesenswert fanden. Viel Spaß beim durchstöbern.

Karriere-Beschleuniger

Recruiting-Tipps

Zum Abschluss haben wir Ihnen noch eine sehr kreative Bewerbung eingefügt, sozusagen die Bewerbung 2.0. Gefällt uns. (für alle RSS-Leser, die die Präsentation nicht sehen, zum Anschauen bitte auf den Originalartikel klicken)

Wir wünschen eine erfolgreiche Woche.

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HR-Fundgrube: Anonymer CV, pfiffige Bewerbungen, Twitter im Recruiting, attraktive Arbeitgeber

9. November 2009 - 16:47 Uhr

Diesmal kommt unsere HR-Fundgrube zum Anfang der Woche. Hier wieder eine Auswahl von Karriere- und Recruiting-Tipps, die wir lesenswert fanden.

Karriere-Beschleuniger

quelle-sekretaerinnen

Fünf Chef-Sekretärinnen von Quelle bewerben sich per Plakat

  • Unkonventionelle Bewerbungen können großes Aufsehen verursachen. Fünf Chef-Sekretärinnen von Quelle bewerben sich per Plakat.
  • Auf die Fähigkeiten kommt es an. In Frankreich startet die Testphase für anonyme Lebensläufe. Damit soll Diskriminierung verhindert werden. Auch bei Talential.com anonymisieren wir die Lebensläufe und schaffen für Bewerber eine objektive Ausgangslage. Ohne eine entsprechende Plattform gestaltet sich das Kontaktieren anonymer Kandidaten schwierig, wie Eva Zils richtigerweise anmerkt.
  • Bald ist Jahresende und es stehen die Leistungsgespräche an. Ein guter Zeitpunkt, um auch das Thema Gehalt anzusprechen, denn: “Wer nie fragt, bekommt nie mehr Geld”. Was Sie bei der nächsten Gehaltsverhandlung beachten sollten.
  • Das Bewerbungsgespräch ist keine Einbahnstraße. Verstärkt bewerben sich Unternehmen bei den Kandidaten. Sie sollten sich daher gut überlegen, ob das Unternehmen auch zu Ihnen passt.  Deshalb hier die drei Dinge, die man über das Untenehmen im Bewerbungsgespräch lernt.

Recruiting-Tipps

  • Es ist kein Geheimnis, dass Mitarbeiter der größte Wert eines Unternehmens sind. Auch in Zeiten von wirtschaftlicher Unsicherheit ist daher “Employee Retention” von großer Bedeutung. Unternehmen die in Ihre Mitarbeiter investieren haben einen Wettbewerbsvorteil und bessere Chancen gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Sieben Strategien, wie Sie Ihre Mitarbeiter an das Unternehmen binden.
  • Seit August stehen schon wieder die Schokoladen-Weihnachtsmänner und Lebkuchen im Supermarkt. Mittlerweile sind es noch gut 6 Wochen bis Weihnachten. Daher gibt es hier Tipps für eine gelungene Weihnachtsfeier.
  • Twitter ist in aller Munde, aber lohnt sich Twitter auch für das Recruiting? Eine Einschätzung wofür Sie Twitter im Recruiting nutzen sollten und sieben Wege wie Sie über Twitter Mitarbeiter finden.
  • 120.000 Studenten haben gewählt und heraus kam ein Ranking der 50 attraktivsten Arbeitgeber der Welt – Ein Suchmaschinenriese führt die Liste an, aber auch namhafte deutsche Unternehmen sind dabei.
  • Ein ganz anderes Arbeitgeber-Ranking hat Bernd Schmitz, Blogger und Leiter des Hochschulmarketings bei Bayer, ermittelt. Über die neue Recruiter-Funktion in Xing hat er die Wechselwilligkeit der Mitarbeiter untersucht. Mit interessanten Ergebnissen.

Es gibt ein paar kleinere Unternehmen, die auf einem guten Weg zu einem attraktiven “Employer Brand” sind. Dass ein gutes Unternehmensklima dazu gehört beweist das folgende Video, in dem die Mitarbeiter eine Menge Spaß haben. Hat jemand eine Idee welches Unternehmen das ist?

Wir wünschen einen schönen Start in die Woche.

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Die überraschende Wahrheit über Motivation

28. Oktober 2009 - 11:03 Uhr

Dan Pink, Bestseller-Autor und ehemaliger Redenschreiber von Al Gore, spricht über Motivation. Die überraschende Erkenntnis dabei ist:

There´s a mismatch between what science knows and what business does

So funktionieren monetäre Anreize bei (routinierten) Aufgaben, die ein klares Ziel haben. Bei kreativen und konzeptionellen Aufgabenstellungen funktionieren monetäre Anreize hingegen nicht.

Insbesondere Fach- und Führungskräften sowie Karriere-Interessierten ist dieses Video daher zu empfehlen.

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