Archiv für März 2010


Erste Studienergebnisse: Recruiting und Employer Branding mit Social Media

31. März 2010 - 11:58 Uhr

Wir hatten ja schon angekündigt, dass wir in Zusammenarbeit mit dem Karriere-Netzwerk Squeaker.net und der studentischen Unternehmensberatung Oscar sowohl eine Umfrage als auch einen Workshop zu “Recruiting und Employer Branding mit Social Media” machen. Sowohl die Studie, als auch der Workshop waren ein Erfolg. Gerne geben wir hier ein paar erste Einblicke zu Studienaufbau und -ergebnissen.

Thema der Studie: Recruiting und Employer Branding mit Social Media

Social Media in Verbindung mit Recruiting und Employer Branding ist ein unter Personalern viel diskutiertes Thema. Auch wir hatten für das Social Recruiting 2010 schon unsere Prognose abgegeben und sehen dort ein weiterhin stark wachsendes Segment. Mit der Studie wollen wir unsere Erfahrungen validieren bzw. noch mal hinterfragen. Und in der Tat gibt es einige überraschende Ergebnisse.

Studienaufbau und Umfrageteilnehmer

Wir haben die Studie mit Sorgfalt konzipiert, allerdings erheben wir keinen wissenschaftlichen Anspruch. Unsere Umfrage hatte innerhalb von einer guten Woche 409 Teilnehmer. Angesichts des kurzen Zeitraums werten wir den Rücklauf als Erfolg. Da die Verbreitung zu großen Teilen aber über Social Media Kanäle erfolgt ist, ist davon auszugehen, dass viele Studienteilnehmer Social Media Kenntnisse besitzen bzw. dem Thema grundsätzlich aufgeschlossen gegenüberstehen.

Dennoch meinen wir, dass die Studie

  • generelle Trends im Social Recruiting bzw. Social Employer Branding aufzeigt
  • sehr gut als Diskussionsgrundlage für aktuelle Themen rund um Social Recruiting und Employer dienen kann
  • eine gute Grundlage für weiterführende Studien in diesem Bereich bietet

Erste Kernthesen aus den Studienergebnissen

Wir haben die Studienergebnisse in unsere Workshop-Präsentation einfließen lassen, die wir auch auf Slideshare veröffentlicht haben.

Die Top-10 Erkenntnisse der Studie hat Stefan Menden von Squaker.net schon veröffentlicht. Zentrale Aussagen sind zum Beispiel:

  • Der Trend von Facebook und Twitter geht hin zu Business-Netzwerken
  • Social Networks werden zur Suche von Arbeitgeberinformationen genutzt
  • Der Erfolg einer Social Employer Branding Kampage hängt stark von dem genutzten Netzwerk ab
  • Social Media ist ein Prozess und kein Event

Zu diesen und weiteren Erkenntnissen und Aussagen werden wir im Laufe der Zeit immer wieder Meinungen und Erfahrungen posten.

Natürlich interessiert uns Ihre Meinung zu unserer Studie und dem Studienthema. Was halten Sie von den Studienergebnissen? Nutzen Sie Social Media schon für Ihr Employer Branding? Warum?

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“Because people matter” – Wie es zu unserem “Slogan” kam

25. März 2010 - 09:41 Uhr

Wie wir zu unserem Slogan (neudeutsch Tagline) “because people matter” kamen ist nicht zwingend logisch, aber trotzdem klar. Um das zu verstehen muss ich etwas ausholen.

Wir glauben, dass die Mitarbeiter der zentrale Erfolgsfaktor für Unternehmen sind. Andrew Carnegie hat das treffend formuliert:

“Take away my people and leave the factories, and soon there will be grass growing on the factory floors, but take away my factories and leave my people, and soon we will have bigger and better factories.”

Die Realität in Unternehmen ist häufig andersherum. Dort sind die “Assets” die Infrastruktur, Patente, Prozesse, Dokumentationen. Erst danach kommen die Mitarbeiter. In der klassischen “Fließband”-Industrie mag das eine ökonomische sinnvolle Reihenfolge gewesen sein, in wissens- und interaktionsgetriebenen Unternehmen sicherlich nicht. Dort entscheiden insbesondere Kreativität und Innovationskraft der Mitarbeiter über den Erfolg. Unternehmen wie Google, Facebook oder Apple sind erfolgreich, weil Sie Wert auf hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte legen und eine Unternehmenskultur ermöglichen, die Kreativität und Innovationen fördert. So gibt Google den Mitarbeitern einen Tag die Woche, um persönliche Projekte zu verfolgen. Aus solchen Projekten sind innovative Dienstleistungen wie der Email-Dienst GMail entstanden.

Aus der Grundüberzeugung heraus, dass Unternehmen mit einem mensch- bzw. mitarbeiter-orientierten Fokus langfristig “gewinnen” werden haben wir “because people matter” als “Slogan” gewählt. Die Entscheidung für diese Aussage als zentralen Unternehmensgrundsatz bzw. -grundwert war für uns schnell klar. Aus Marketingsicht ist es aber alles andere als naheliegend “because people matter” öffentlich unter unser Logo und somit auch auf Webseite, Visitenkarte etc. zu schreiben. Dort wäre es eingängiger gewesen etwas zu platzieren, das erklärt “was” Talential.com tut und somit unsere Dienstleistung direkt greifbar macht.

Mit unserem “Slogan” wollen wir der Welt zeigen wofür wir als Unternehmen stehen. Für uns gilt dies sowohl für die Beziehung untereinander als auch zu unseren Kandidaten, Kunden und Blog-Lesern. Das mag idealistisch und verklärt erscheinen, ist aber unser Anspruch.

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Umfrage: Recruiting und Employer Branding mit Social Media

9. März 2010 - 16:20 Uhr

Direkt zur Umfrage geht es hier: Umfrage zu Recruiting und Employer Branding mit Social Media

Am 17.03. und 18.03. findet in Köln zum dreizehnten Mal der “World Business Dialogue” statt. Der Kongress steht ganz im Zeichen der Wirtschaftskrise, so ist das Thema “Crisis Demands: The End of Anything Goes”.

Dazu werden hochkarätige Referenten aus Wirtschaft und Politik erwartet. Darunter u.a. Dr. Frank Appel (Deutsche Post), Dr. Eckhard Cordes (Metro Group), Prof. Muhammad Yunus (Grameen Bank) oder Prof. Dr. Axel A. Weber (Deutsche Bundesbank).

Auch wir werden dabei sein und in Zusammenarbeit mit dem Karriere-Netzwerk Squeaker.net und der studentischen Unternehmensberatung Oscar einen Workshop zu dem Thema “Recruiting and Employer Branding with Social Media: Chances and Pitfalls for Employers and Jobseekers in the Crisis and beyond” halten.

Dazu haben wir eine Blitzumfrage gestartet. Das Ausfüllen dauert tatsächlich auch nur 3 Minuten. Die Umfrage richtet sich sowohl an Studenten als auch an Professionals mit und ohne Recruiting-Verantwortung. Wir freuen uns, wenn Sie sich kurz Zeit nehmen und daran beteiligen. Die Ergebnisse veröffentlichen wir gerne wieder hier.

>> Zur Umfrage zu Recruiting und Employer Branding mit Social Media

Als Vorgeschmack hier noch das offizielle Video zum Kongress. Wir freuen uns drauf.

Update: Auch Stefan Menden – Geschäftsführer von Squeaker.net – hat hierzu einen Blog-Eintrag geschrieben.

4 Kommentare » | Online-Recruiting, Social Media

Was Führungskräfte von den großen Dirigenten lernen können

3. März 2010 - 10:46 Uhr

Itay Talgam – israelischer Dirigent – hält einen sehenswerten Vortrag über Führungsstile. Anschaulich erklärt er die unterschiedlichen Führungsstile großer Dirigenten wie Leonhard Bernstein, Carlos Kleiber, Riccardo Muti, Richard Strauss und Herbert von Karajan. Dabei zeigt er auf was Manager von diesen lernen können. Wesentliche Themen sind Authorität, Partnerschaft, Zuhören, Kontrolle und Kontrollverlust. Dazu sagt Herbert Karajan (frei zitiert): ”The worst damage I can do to my orchestra is to give them a clear instruction because that would prevent the listening to each other.”

Video unbedingt bis zu Ende schauen, es lohnt sich. “If you love something give it away.”

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